CARdp Kfz-Sachverständigenbüro Platen

Wildunfall: Was Sie beachten müssen

Besonders in der Dämmerung im Herbst und Frühjahr steigt die Zahl der Wildunfälle deutlich. Ein Zusammenstoß mit Reh, Wildschwein oder anderem Wild passiert oft plötzlich – wichtig ist, danach richtig zu reagieren.

Direkt nach dem Unfall

  1. Warnblinker an, Fahrzeug sichern, Warnweste anziehen
  2. Polizei verständigen – für die Wildunfallbescheinigung, die Sie für die Versicherung benötigen, ist das in der Regel zwingend erforderlich
  3. Tier nicht selbst anfassen oder bewegen (Verletzungsgefahr, zudem gilt Jagdrecht) – ggf. den zuständigen Jagdpächter oder Förster informieren lassen
  4. Schäden am Fahrzeug fotografieren

Wer zahlt bei einem Wildunfall?

Ein Wildunfall ist in der Regel ein Fall für die Teilkaskoversicherung, sofern Sie eine haben. Die Erstattung erfolgt unabhängig davon, ob Sie den Unfall "verschuldet" haben – ein Ausweichmanöver, das zu einem Unfall ohne Wildkontakt führt, kann je nach Versicherungsbedingungen ebenfalls abgedeckt sein.

Welches Wild ist mitversichert?

Der Standardschutz der Teilkasko deckt meist nur Zusammenstöße mit Haarwild (z. B. Reh, Wildschwein, Fuchs). Zusammenstöße mit anderen Tieren (z. B. Vögeln, Nutztieren) sind je nach Tarif nur mit erweiterter Wildschadenklausel mitversichert – ein Blick in die eigenen Versicherungsbedingungen lohnt sich.

Warum ein Gutachten auch hier sinnvoll ist

Wildunfälle verursachen häufig Schäden, die über die sichtbare Delle hinausgehen – etwa an Kühler, Scheinwerfern oder der Fahrzeugelektronik. Ein unabhängiges Gutachten dokumentiert den vollständigen Schaden, damit die Versicherung korrekt reguliert.

Unser Rat

Melden Sie den Wildunfall der Polizei und lassen Sie den Schaden zeitnah begutachten – wir dokumentieren auch verdeckte Schäden, die auf den ersten Blick nicht sichtbar sind.

Unfall gehabt? Wir sind für Sie da.

Melden Sie Ihren Schaden jetzt oder rufen Sie uns direkt an – wir kümmern uns um den Rest.

0175 9490006WhatsApp