Unfall mit Elektro- oder Hybridfahrzeug: Das ist zu beachten
Elektro- und Hybridfahrzeuge werden auf unseren Straßen immer häufiger – und mit ihnen die Zahl der Unfälle, bei denen ein Fahrzeug mit Hochvolt-Technik betroffen ist. Für die Begutachtung ergeben sich dadurch einige Besonderheiten.
Sicherheit hat oberste Priorität
Nach einem Unfall mit einem Elektro- oder Hybridfahrzeug muss zunächst sichergestellt werden, dass keine Gefahr durch das Hochvoltsystem besteht, etwa durch beschädigte Batteriezellen oder freiliegende Leitungen. Eine fachgerechte Begutachtung erfordert daher Kenntnisse in der Hochvolttechnik.
Die Batterie im Fokus
Anders als bei einem klassischen Verbrenner kann bei E- und Hybridfahrzeugen bereits ein optisch moderater Schaden Auswirkungen auf die Antriebsbatterie haben. Eine sorgfältige Prüfung ist entscheidend, um verdeckte Schäden nicht zu übersehen – diese können sonst später zu erheblichen Folgekosten führen.
Wertermittlung bei E-Fahrzeugen
Auch bei der Wertermittlung spielen Faktoren wie Batteriezustand, Ladezyklen und Restgarantie auf die Batterie eine Rolle, die bei klassischen Fahrzeugen keine Entsprechung haben.
Unsere Qualifikation
Durch die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker mit Schwerpunkt System- und Hochvolttechnik sind wir für die Begutachtung von Elektro- und Hybridfahrzeugen entsprechend qualifiziert. So stellen wir sicher, dass auch bei modernen Antriebskonzepten kein Schaden übersehen wird.
